Koordinationswettkampf in Goldbach

Auch der 2. Koordinationswettkampf des Bezirkes Unterfranken, wurde von der BVG ausgerichtet. Nachdem die erste Veranstaltung in Laufach über die Bühne ging, fand das Turnier nun in Goldbach statt. Erneut waren 24 Kinder am Start. Erneut, stellte die BVG die Hälfte der Teilnehmer. Erneut wickelten die vielen Helfer und Kampfrichter die Wettkämpfe zügig ab, so dass nach knapp 4 Stunden schon die Siegerehrung über die Bühne ging. Diese wurde auch in Goldbach nach den einzelnen Jahrgängen durchgeführt.

Wie schon in Laufach, nutzten auch Kinder aus Marktheidenfeld und Zellingen die Gelegenheit entspannt Erfahrungen im Wettkampfsport zu sammeln. Denn das reine Badmintonergebnis stand hier nicht ganz im Vordergrund. Erfreulich, dass in Goldbach mit Startern aus Lohr der TSG Messel, zwei „neue“ Vereine mit Begeisterung die vielseitigen Koordinationsübungen absolvierten.

 

Siegerehrung Altersklasse U 09

 

Siegerehrung Altersklasse U 10

 

Siegerehrung Altersklasse U 11

 

Siegerehrung Altersklasse U 13

Der Bezirk Unterfranken plant Anfang Oktober einen weiteren Koordinationswettkampf, der wohl in Würzburg-Unterdürrbach stattfinden soll. Wir würden uns freuen, wenn dann wieder viele BVG’ler an den Start gehen und auch mal „auswärts“ Erfahrungen sammeln.

Koordinationswettkampf in Laufach

Mit der Ausrichtung des 1. Koordinationswettkampfes im Jahr 2022, wurde die BVG Goldbach/Laufach vom Badmintonbezirk Unterfranken beauftragt. Insgesamt 23 Kinder fanden den Weg in die Laufacher TV-Halle. Mit 12 Kindern, stellte die BVG dabei auch das größte Teilnehmerfeld, in dem auch Spieler*innen der Vereine aus Aschaffenburg, Marktheidenfeld und Zellingen vertreten waren. Nach zwei Durchgängen, im Wechsel wurde Badminton auf halbem Spielfeld gespielt und diverse Koordinationsübungen ausgeführt, gab es viele verschwitzte, aber auch strahlende Gesichter bei der Siegerehrung. Diese wurde nicht nach Altersklassen (U13 bzw. U11), sondern nach den gemeldeten Jahrgängen 2009 bis 2014 durchgeführt. Für alle Teilnehmer gab es dazu eine Teilnehmerurkunde mit der erreichten Punktzahl.

Ein Dankeschön noch an dieser Stelle an das hervorragende Unterstützerteam. Agnes Allig, Dascha Dobrovolski, Werner Wagner, Heike Roither, Hans-Peter Schmitt und vor allem unsere Jugendlichen Anna Schleinitz und Niklas Lihl sorgten für einen zügigen und reibungslosen Ablauf als Kampfrichter*innen und Organisator*innen.

Sieger Altersklasse U09:

(BVG’ler, rechts: Theo Mattausch, daneben Marlon Seitz)

Sieger Altersklasse U10:

(BVG’ler, von links: Bastian de Boer, Klaas Werth, Ziling Ma)

Sieger Altersklasse U11:

(BVG’ler, von links: Nora Lihl, Carlos Schubert, Eric und Jona Stegmann)

Sieger Altersklasse U12:

(BVG’ler, Dritte von links: Mia-Jolie Toberer, daneben Tim Schleinitz)

Sieger Altersklasse U13:

(BVG’ler, Zweite von links: Hanna Ludolph, daneben Lena Münstermann, ganz rechts Noah Livrieri)

BVG Vereinsrangliste Juniors

Am 14.5.2022 fand unsere Vereinsrangliste für Nachwuchsspieler statt. Die 20 Teilnehmer spielten in den Klassen U19/U17 gemischt, U13 Jungen und U13 Mädchen. Hier die Sieger. Vielen Dank an Dascha, Ann und Noah für die organisatorische Unterstützung.

Siegerpodest U19/ U17 Damen und Herren gemischt

Siegerpodest U13 Jungen

Siegerpodest U13 Mädchen

 

Yonex GAINWARD German Open 2022

Diese Woche finden das Yonex GAINWARD German Open in Mühlheim an der Ruhr statt.

Du kannst das Turnier auf Sportdeutschland.tv verfolgen (leider sind die Streaming-Übertragungen von schlechter Qualität) und wahrscheinlich für die letzten Runden (ab morgen ?) auf Youtube bei BWF.Tv.

Die größten Spieler und Spielerinnen sind anwesend (oder bereits ausgeschieden wie Kento Momota oder das deutsche Mixed Mark Lamsfuß und Isabell Lohau).

Alle Ergebnisse, Live Ticker hier zu sehen.

Badminton – Covid 19 0 : 2

Bitter, bitter, bitter.

Anders kann man das leider nicht ausdrücken.

Gleich zwei Finalspiele bei der Europameisterschaft in Kiew wurde heute abgesagt. Zwei Spieler wurden positiv auf Covid-19 getestet.

Leider ist davon auch Mark Lamsfuß betroffen. Wie badminton.de berichtet, geht das Finale damit kampflos an die beiden Russen Ivanov / Sozonov, die damit zum zweiten Mal nach 2014 Europameister werden. Für Mark Lamsfuß und auch seinen Partner bleibt es damit bei der Silbermedaille.

Ebenfalls betroffen ist der Topfavorit im Herrneinzel. Dänemark Badmintonstar Viktor Axelsen wurde ebenfalls positiv getestet. Der Titel geht nun an seinen Landsmann Anders Antonsen.

Badminton.de:

Die EM-Regularien sehen vor, dass Mark Lamsfuß nun für 13 Tage auf seinem Hotelzimmer in Quarantäne gehen muss. Das Gleiche gilt für seinen Spielpartner und Zimmerkollegen Marvin Seidel sowie für seine Mixedpartnerin Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), da diese jeweils als Erstkontakt von Mark Lamsfuß gelten.

Vor dem Test am Samstag, der das positive Ergebnis mit sich brachte, war Mark Lamsfuß im Rahmen der Titelkämpfe bereits viermal auf COVID-19 getestet worden. Diese Tests fielen allesamt negativ aus. Auch Marvin Seidel und Isabel Herttrich wurden am Samstag (erneut) getestet: Ihr Ergebnis war jeweils negativ.

Mark Lamsfuß gewann in Kiew neben Silber im Herrendoppel außerdem mit Isabel Herttrich Bronze im Mixed.

„Ich bin sehr enttäuscht und traurig darüber. Wir waren in Top-Form und hätten uns heute die Goldmedaille geholt“, erklärt Nationalspieler Mark Lamsfuß in einer ersten Reaktion.

„Es tut mir unheimlich leid für Mark und Marvin. Die Nachricht am heutigen Morgen war wie ein Schock. Aber wir kennen die Risiken und die aktuellen Bedingungen. Wir müssen diese natürlich akzeptieren“, erklärt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gegenüber badminton.de.

Finale

Geschafft! – doch noch ein Endspiel bei der EM in Kiew mit Deutscher Beteiligung.

Trotz einer bisherigen 1:7-Matchbilanz gegen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen, gelang es Mark Lamsfuß / Marvin Seidel das Topgesetzte Dänische Doppel (Weltranglistenplatz 11) im Halbfinale aus dem Turnier zu werfen. Das Deutsche Duo „strafte“ damit ihren eigenen Bundestrainer ab. Detlef Poste äußerte sich in einem Statement nach den Viertelfinals „denn es läuft bei den beiden hier nicht so rund wie bei der Team-EM“. Damit darf sich Poste gerne einen zweiten Hut kaufen, um diesen zu ziehen (siehe Zitat von gestern). Dabei gab es für Mark Lamsfuß ein Déjà-vu Erlebnis zum Mixed am Vormittag. Erneut führte er mit Seidel im ersten Satz bei 20 und musste wieder in die Verlängerung. Wie im Mixed, reichte es wieder zum Satzgewinn, diesmal mit 23:21. Doch dann gelang den beiden der entscheidende Unterschied. Sie ließen die beiden Dänen im zweiten Satz nicht mehr aus dem „Schwitzkasten“. Am Ende gelang mit 21:17 ohne Satzverlust der Einzug ins Finale.

Kleine Randnotiz: auf Seiten der Dänen saß der Ex-DBV-Bundestrainer im Herrendoppel, Jakob Hoi, der u.a. auch an der Entwicklung von Lamsfuß / Seidel seinen Anteil hatte. Auf der Seite des Deutschen Doppels, saß mit Jeppe Ludvigsen ebenfalls ein Däne, der seit dem 01. November 2020 in Diensten des DBV ist.

Nun gilt es, sich für die Finalgegner Ivanov / Sozonov zu präparieren. Zwei ungewöhnliche russische Spieler – schon allein auf Grund der Größenverhältnisse – was auch die Halbfinalgegner Ellis / Smith zu spüren bekamen. Die an Position zwei gesetzten Engländer unterlagen deutlich mit 15:21 / 10:21 und mussten wohl ihren vielen Einsätzen im Doppel und Mixed Tribut zollen. Ellis steht morgen im Mixed im Finale, dass Lamsfuß ja so unglücklich verpasste.

 

Hier die Finalreihenfolge für den Sonntag:

Mixed:                 Ellis / Smith (1 – ENG) – Alimov / Daveltova (6 – RUS)

Dameneinzel:    Carolina Marin (1 – ESP)– Line Chritophersen (7 – DEN)

Herreneinzel:    Viktor Axelsen (1 – DEN) – Anders Antonsen (2 – DEN)

Herrendoppel:  Lamsfuß / Seidel (5 – GER) – Ivanov / Sozonov (1 – RUS)

Damendoppel:  Stoeva / Stoeva (1 – BUL) – Birch / Smith (2 – ENG)

 

Los geht es um 11:00 Uhr. Übertragen wird wieder bei Sportdeutschland.TV.

https://sportdeutschland.tv/badminton

Bleibt zu hoffen, dass die beiden nicht in die Fußstapfen von Michael Fuchs (Marktheidenfeld) und Oliver Roth treten. Denn die beiden holten 2012 „nur“ Silber in Schweden 😊

In Kiew soll es nun mal wieder Gold werden!

Bitteres Mixed-KO nach mehreren vergebenen Matchbällen

Diese erstaunten Gesichter der beiden, über manch eine Schiedsrichterentscheidung, gab es mehrfach im Spiel.

Es war am Ende eine mehr als bittere Niederlage, die Mark Lamsfuß und Isabel am Ende hinnehmen mussten. In einem Duell auf Augenhöhe hatten sie im ersten Satz mit 22:20 das Glück auf ihrer Seite. Die Russen Alimov / Davletova waren dann aber im zweiten Satz deutlich überlegen und siegten mit 21:14. Der dritte Satz war dann auch geprägt von einigen Seltsamen Schiedsrichterentscheidungen. Mal überstimmte er seine Linienrichter, mal übernahm er deren Entscheidungen entgegen der deutlichen Reaktionen der Spieler und Trainer. So gab es auch während des Entscheidungssatzes einige Diskussionen mit den Spielern.

Lamsfuß / Herttrich konnten sich erst am Ende des Satzes etwas absetzen und hatten beim Stand von 20:18 auch zwei Matchbälle. Doch das russische Mixed erkämpfte sich noch die Verlängerung. Auch hier lagen Lamsfuß / Herttrich zweimal vorne, ehe bei 22:22 der Schiedsrichter wieder eingriff. Diesmal überstimmte er bei einer knappen Entscheidung seinen Linienrichter nicht, und die Russen nutzten anschließend ihren ersten Matchball, um mit 24:22 ins Finale einzuziehen.

Bleibt für Mark Lamsfuß nur noch die ungleich schwerere Alternative, mit Marvin Seidel die favorisierten Dänen auszuschalten, um ein Finale in Kiew zu erreichen. Für das Mixed bleibt es bei der Bronzemedaille wie 2018. Damals gab es ein ähnliches Resultat mit 17:21 / 21:15 / 23:25 gegen die späteren Europameister Adcock / Adcock aus England.

Zwei Medaillen bei der Individual-EM sicher –Übertragung der heutigen Halbfinal im Livestream

Gleich zweimal spielt heute der Wipperfürther Marc Lamsfuß um den Finaleinzug. Im Mixed wiederholte er damit mit Partnerin Isabel Herttrich (Lauf-Hersbruck) den Medaillenerfolg von vor drei Jahren. Nun geht es gegen die Russen Rodion Alimov/Alina Davletova (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 6) um den erstmaligen Einzug in ein EM-Finale. Der direkte Vergleich mit 2:0 spricht für das Deutsche Duo. Doch die beiden Russen warfen im Viertelfinale die an Position zwei gesetzten Franzosen Gicquel / Delrue aus dem Turnier.

Ungleich schwerer wird wohl die zweite Halbfinalbegegnung für Marc Lamsfuß werden. Zusammen mit Marvin Seidel geht es im Kampf um den Sprung ins Finale immerhin gegen die Topgesetzten Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 11). Die beiden Dänen mussten aber auch in ihrem Viertelfinale gegen die französischen Popov-Brüder über die volle Distanz gehen. Und dem Deutschen Doppel gelang zuletzt bei der Mannschafts-WM in Finnland ein Sieg gegen die beiden Dänen. Dennoch führen Astrup / Rasmussen mit 7:1 im direkten Vergleich.

Wie schon die gestrigen Viertelfinalspiele, überträgt Sportdeutschland-TV die Spiele aus Kiew.

Ab 16:00 läuft dort die Übertragung. Auch mit dem Herrendoppel Lamsfuß / Seidel.

https://sportdeutschland.tv/badminton

Wer zuvor schon das Mixed Lamsfuß / Herttrich gegen Alimov / Davletova sehen will, der kann sich über den Fernsehkanal von Badmintoneurope-TV einwählen.

https://www.badmintoneurope.tv/en-int/playerpage/597107

Das Mixed ist für 13:30 (MESZ) angesetzt.

 

Bisher gelang es erst einer Spielerin des DBV, bei einer Individual-EM zwei Medaillen zu gewinnen. 2006 konnte Juliane Schenk in Den Bosch (Niederlande) Bronze im Dameneinzel und Silber im Damendoppel gewinnen. Den letzten Deutschen Europameistertitel holte 2012 Marc Ziebler, der in Schweden ohne Satzverlust den Titel im Herreneinzel gewann.

Im Mixed konnte der DBV bisher noch keine Goldmedaille holen. Die einzigen Medaillen errang der gebürtige Franke Michael Keck. 1996 erreichte er Platz drei mit Karen Stechmann und im Jahr darauf sogar Silber mit der Niederländerin Erica van den Heuvel (die beiden traten auch 1998 beim German Masters in Goldbach an). Im Herrendoppel gewannen 1974 Braun / Maiwald das Finale und den bisher einzigen Titel für den DBV.

 

Zur Einstimmung auf die Halbfinalspiele, ein spektakulärer Ballwechsel aus dem Viertelfinale von Käsbauer / Jansen über unglaubliche 53 Sekunden. Und das bei beim Stand von 23:23 im dritten Satz.

https://twitter.com/DBVbadminton/status/1388129852474134532

Und der Matchball von Lamsfuß / Seidel

https://www.youtube.com/watch?v=ZjP2EJ3aiAA