Bundestrainer Detlef Poste „Stolz auf die Leistungen“ bei der EM

Bundestrainer Detlef Poste äußert sich auf badminton.de zu den fünf Viertelfinalespielen der Deustchen Athlet*innen.

Detlef Poste: „Ich bin stolz auf die Leistungen“

Chef-Bundestrainer Detlef Poste fasst für badminton.de den Viertelfinaltag bei der Individual-EM in Kiew aus deutscher Sicht zusammen.

Von Detlef Poste (Foto. Claudia Pauli)

Ich bin stolz auf die Leistung unserer Spieler*innen am heutigen Tage. Ein Dank dafür gebührt auch dem Betreuerteam mit Teammanager, Physios und Coaches, die seit mittlerweile einer Woche von morgens bis abends Vollgas geben.

Mark und Bell haben zu Beginn des Tages ein „Sahnespiel“ hingelegt und die Trainingsleistungen der letzten Wochen in einem wichtigen Wettkampf auf den Platz gebracht.

Dann ein Klassespiel von Jones und Peter gegen Ellis/Langridge, der Ballwechsel bei 23:23 sagt alles! Ich würde sagen, das beste Doppel ihrer Karriere. Leider belohnen sie sich am Ende nicht ganz, verlieren unglücklich 24:26 im dritten Satz.

Yvonne scheitert in einem hochklassigen Dameneinzel an einer sehr starken Neslihan Yigit. Die Niederlage tut weh, aber man muss der Gegnerin gratulieren. Yvonne konnte leider nicht ganz an die starke Form der Team-EM und der YONEX All England anschließen – aber sie ist insgesamt auf einem guten Weg.

Bei Linda und Bell war heute nicht mehr drin. Linda konnte wegen einer Achillessehnenreizung lange nicht intensiv auf dem Feld trainieren. Da sind wir froh, dass es mit dem guten Sieg gestern ins Viertelfinale gereicht hat, mehr war mit dem Trainingsrückstand nicht zu erwarten.

Und dann noch ein „Thriller“ im Herrendoppel: Mark und Marvin schlagen Lane/Vendy 21:19 im dritten Satz, nachdem sie schon 13:16 hinten lagen. Ich muss den Hut ziehen, denn es läuft bei den beiden hier nicht so rund wie bei der Team-EM und bei den YONEX Swiss Open aber sie akzeptieren das, bleiben immer dran. Solche Siege sind wichtig.

Wir haben noch etwas vor

Jetzt müssen wir erst einmal alle runter kommen, entspannen, v.a. auch Jeppe (Ludivigsen, Anm. d. Red.), der diese beiden knappen Herrendoppel gecoacht hat und erstmal das ganze Adrenalin loswerden muss.

Eine Prognose für morgen möchte ich nicht abgeben. Wir spielen gegen starke Gegner, sind selbst auch gut drauf. Ich hoffe, Mark kann sich gut regenerieren. Vor dem Turnier war unser Ziel, mit mindestens zwei Medaillen nach Hause zu fahren, mindestens eine davon Gold oder Silber. Wir haben also noch etwas vor.

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