Kategoriearchiv: Allgemein

Hösbacher Nachrichten 15.07.2021

VIH-Treffen am 22.07.2021!


Unser nächstes Treffen findet am Donnertag 22.07.2021 um 19:00 Uhr statt. Wir treffen uns im Bio3erlei  in der Schöllkrippener Straße.
Die anstehenden Themen betreffen die Entwicklung im Hösbacher Verkehrsgeschehen und die Terminabsprache für die jährliche Mitgliederversammlung.
Wir würden uns über eine rege Teilnahme an unserem Treffen freuen, auch Interessierte die kein VIH-Mitglied sind, sind herzlich willkommen. Wir bitten natürlich um Einhaltung der bestehenden Corona-Hygiene-Bestimmungen.

 „Stadt/Landkreisradeln“ – 2021


Im Rahmen der Initiative „Stadtradeln/Landkreisradeln“ nimmt Hösbach zum 2. Mal an dieser Aktion die vom 02. bis 23. Juli 2020 stattfindet teil.
Bei der Aktion geht es darum in den 21 Tagen, für Kurzstrecken das Auto mal stehen zu lassen und auch sonst möglichst viele Strecken, sei es zur Arbeit zur Schule oder zum Einkaufen mit dem Rad zu fahren.
Alle Hösbacher*innen sind eingeladen und dürfen mitmachen. Auch Schulen und Firmen können ein eigenes Team bilden.
Tretet für ein gutes Klima in die Pedale und macht auch (wieder) mit!

Im vergangenen Jahr sammelten 18 Team´s aus Hösbach mit insgesamt 174 Teilnehmer*Innen über 36.000 Kilometer. Knapp hinter Waldaschaff erfuhren wir uns den 2. Platz im Landkreisvergleich.
Alleine durch unsere Hösbacher Radler*Innen konnten damit 5 Tonnen CO 2 vermieden werden.

Anmelden könnt Ihr Euch für Hösbach unter www.stadtradeln.de , egal ob als Team einer Firma, als Freizeitgruppe, oder Familienteam. Gerne könnt Ihr auch für unser Team die „VIH-Radler“, Kilometer sammeln.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona Pandemie sind bereits seit dem letzten Jahr viele Menschen mit dem Fahrrad statt dem Auto unterwegs und leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Fahren Sie Rad – für die Umwelt und Ihre Gesundheit, außerdem macht es ja auch Spaß sich mit dem Rad in der Natur an der frischen Luft zu bewegen.

Stand 11.07.2021 liegen die VIH-Radler nach 10 Tagen in Hösbach mit 491 erradelten km auf Platz 6!

Gutachten B469

Nach der Kundgebung letzte Woche veröffentlicht nun das Aktionsbündnis B469 das Gutachten zu dem geplanten Ausbau der B469. Für alle Interessierte an einer umweltverträglichen Mobilität in unserer Region gibt gute Gründe sich dieses Gutachten genau anzuschauen. Dem staatlichen Bauamt werden methodische Mängel und Ungenauigkeiten bescheinigt. Die Datenerhebung sei ebenfalls nicht nach üblichen Standards erstellt.

Die entscheidende Frage ist, ob sich die angrenzenden Kommunen und das staatliche Bauamt von den fachlichen und sachlichen Argumenten des Gutachtens überzeugen lassen.

Hösbacher Nachrichten 17.06.2021

Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge 2020/21:

Wegen Softwareproblemen konnten wir die Mitgliedsbeiträge bisher leider noch nicht einziehen, wir hoffen, dass wir die Probleme im Laufe der Woche in den Griff bekommen und dann die Mitgliedsbeiträge abbuchen können.

„Landkreisradeln“ – 2021

Im Rahmen der Initiative „Stadtradeln/Landkreisradeln“ nimmt Hösbach zum 2. Mal an dieser Aktion die vom 02. bis 23. Juli 2020 stattfindet teil.
Bei der Aktion geht es darum in den 21 Tagen, für Kurzstrecken das Auto mal stehen zu lassen und auch sonst möglichst viele Strecken, sei es zur Arbeit zur Schule oder zum Einkaufen mit dem Rad zu fahren.
Alle Hösbacher*innen sind eingeladen und dürfen mitmachen. Auch Schulen und Firmen können ein eigenes Team bilden.
Tretet für ein gutes Klima in die Pedale und macht auch (wieder) mit!

Im vergangenen Jahr sammelten 18 Teams aus Hösbach mit insgesamt 174 Teilnehmer*Innen über 36.000 Kilometer. Knapp hinter Waldaschaff erfuhren wir uns den 2. Platz im Landkreisvergleich.
Alleine durch unsere Hösbacher Radler*Innen konnten damit 5 Tonnen CO 2 vermieden werden.

Anmelden könnt Ihr Euch für Hösbach unter www.stadtradeln.de , egal ob als Team einer Firma, als Freizeitgruppe, oder Familienteam.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona Pandemie sind bereits seit dem letzten Jahr viele Menschen mit dem Fahrrad statt dem Auto unterwegs und leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Fahren Sie Rad – für die Umwelt und Ihre Gesundheit, außerdem macht es ja auch Spaß sich mit dem Rad in der Natur an der frischen Luft zu bewegen.

Weitere Infos folgen in einer der nächsten Ausgaben der „Hösbacher Nachrichten“.

Hösbacher Nachrichten 25.02.2021

Veranstaltungshinweis des BUND Naturschutz
Kreisgruppe Aschaffenburg:

>>> Online-Vortragsabend
zu Mobilitätswende und Klimaschutz! <<<

Liebe Naturfreunde, Mitglieder und Interessenten des BUND Naturschutz, 

Herzlich laden wir Sie zu unserem Online-Vortragsabend am Freitag, den 12. März 2021 um 19 Uhr ein: 

Wenn wir eine umweltverträgliche und bezahlbare Mobilität auch für kommende Generationen sichern wollen, wie kommen wir aus der Sackgasse des

„immer mehr Straßen bauen“ um „immer schneller immer weiter fahren“

heraus?

Mit Blick auf die bundesweite Verkehrsplanung sowie auch auf ein regionales Strassenausbauprojekt gehen wir unter anderem dieser Frage nach und laden Sie herzlich zu dem virtuellen Vortrags- und Diskussionsabend ein.

Folgendes Programm erwartet Sie am Freitag, den 12.3.2021:

ab 18:45 Uhr: Öffnung der virtuellen Veranstaltung

19:00 Uhr: Begrüßung durch die BN-Kreisvorsitzende Dagmar Förster

  • Vortrag „Die Ausbaupläne zur B469 und das Aktionsbündnis B469 – Klima & Wald statt Asphalt“, von Ursula Philipp-Gerlach aus Großostheim 
  • „Die Klimakrise ist real“, von Miriam Bergmann und Marlene Blum, Fridays for future, Aschaffenburg
  • Vortrag „Mobilitätswende und Klimaschutz statt bundesweiter Straßenneubauprojekte“, von Dr. Werner Reh, Sprecher BUND AK Verkehr, 

Diskussion und Beantwortung der Fragen

20:45 Uhr: Ende der Veranstaltung

Inhalte der einzelnen Beiträge:

  • Dr. Werner Reh, der Sprecher des Arbeitskreises Verkehr im BUND, wird in seinem Vortrag vor allem die bundesweiten, überregionalen Aspekte des Fernstraßenbaus thematisieren. Wie sieht eine gute und faire Öffentlichkeitsbeteiligung mit echter Alternativenprüfung aus? Warum brauchen wir einen Bundesmobilitätsplan und wie geht der?
  • Ursula Philipp-Gerlach stellt die Ausbaupläne zur B469 und das „Aktionsbündnis B469 – Klima & Wald statt Asphalt“ vor.
  • Mit einem Kurzvortrag sind auch Miriam Bergmann und Marlene Blum von Fridays for future vertreten. Denn ohne Verkehrswende wird Deutschland seine Klimaschutzziele niemals erreichen können. Der Verkehrssektor trägt bisher nichts zum Erreichen der Klimaschutzziele bei: Die Emissionen sind im Jahr 2019 zum Referenzjahr 1990 praktisch nicht gesunken.

Die Veranstaltung findet online als ZOOM-Videokonferenz statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie möchten am 12.03. dabei sein?

Dann schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an aschaffenburg@bund-naturschutz.de , und wir senden Ihnen die den Link zur Zoom-Videokonferenz zu.

Hier können Sie schon vorab testen, ob Ihr Gerät für eine Videokonferenz per ZOOM vorbereitet ist.

Klima & Wald statt Asphalt

Das ist das Motto des Aktionsbündnisses B469 dem sich auch die Verkehrs-Inititiative Hösbach angeschlossen hat. Der Bund Naturschutz hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Planung des staatlichen Bauamts wird hinsichtlich der Dimensionierung in Frage gestellt und soll umweltverträglicher und mit weniger Waldrodung gestaltet werden. Dazu soll ein Gutachten erstellt werden, das die Aspekte einer zukunftsfähigeren Mobilität berücksichtigt. Dazu sind noch Spenden willkommen.

Die VIH unterstützt das Bündnis, da in der gesamten Region am Bayerischen Untermain andere Mobilitätslösungen gefunden werden müssen, um beschlossene Klimaschutzpläne umzusetzen. Nicht nur bundesweit, sondern auch in unserer Region sinken die CO2-Emmissionen des Verkehrssektors viel zu wenig. Das Trendszenario des regionalen Mobilitäts – und Siedlungskonzepts prognostiziert bis 2035 weiter steigende Verkehrszahlen. Stark verkehrsbelastete Kommunen, wie z.B. Hösbach, nehmen dies kommentarlos hin.

Anstatt übergreifender Mobilitätskonzepte gibt es eine Vielzahl von Einzeluntersuchungen, die um die knappen Flächen konkurrieren. Einschränkungen, Verlagerungen oder auch nur Kontrollen des Autoverkehrs finden nicht statt.

Einige Anregungen zu Ursache und möglichen Lösungen enthalten die folgenden Interviews aus der Reihe Interviews 4 Future der Scientists 4 Future Leipzig.

Gespräch mit Timo Daum, Autor des Buchs: Das Auto im im digitalen Kapitalismus
Gespräch mit Dr. Helmut Becker (ehemaliger Chefvolkswirt von BMW)
Gespräch mit dem Verkehrsforscher Prof. Dr. Andreas Knie über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des privaten Verkehrs

Wer lieber liest, hier eine Leseempfehlung eines neu erschienen Buchs zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Titel: Wie wird weniger genug ? Das Buch richtet sich in erster Linie an kommuale Entscheidungsträger.

Verkehrszahlen 2020

Das Verkehrsaufkommen in der Hauptstraße war im vergangenenJahr während der Corona-Einschränkungen deutlich niedriger als üblich. Etwas niedriger lagen auch die Feinstaubwerte. Im Jahresverlauf gab lediglich 10 Überschreitungen des Tagesmittelwerts von 50 µg/m³. Das sind 3 weniger als im Jahr zuvor. Die aktuellen Daten finden sich in der Rubrik Fakten Verkehr- und Schadstoffbelastung.

Während der Zeiten ohne Einschränkungen lag die durchnittliche tägliche Verkehrsbelastung allerdings trotz der Baustellenumleitung deutlich über der Zielsetzung des ISEK von ca.10000 Fahrzeugen pro Tag. Seitens des Verwaltung oder des Gemeinderats gibt es immer noch keinen Plan zur Fortschreibung des ISEK Verkehrskonzepts.

Am westlichen Ortseingang ist durch die eingeklagte Tempo 30 Anordnung das Geschwindikeitsniveau etwas gesunken. Die V85 -Geschwindigkeit, also die Geschwindigkeit, die 85% der Fahrer einhalten (15% halten sich ohnehin nicht an die Verkehrsregeln und fahren schneller), liegt seit Aufstellung der Schilder etwas niedriger.

Wöchentlicher Verlauf der Geschwindigkeit V85 im Jahr 2020

Vom Ringen um Tempo 30 am westlichen Ortseingang

Seit 2007 besteht die Forderung nach Tempo 30 am westlichen Ortseingang

Eine der ersten Vorschläge der Verkehrsinitiative Hösbach lautete: Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet. Im Jahr 2007 gab es eine Plakatserie, in der diese Forderung thematisiert wurde. Argumente dafür gab und gibt es schon immer genug. Wegen überschrittener Schadstoffgrenzwerte wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung für einen Teilbereich der Hauptstraße angeordnet, eine Klage dagegen scheiterte. Für die Ortseingänge, wo ohnehin die Fahrgeschwindigkeiten am höchsten sind, galt nach wie vor Tempo 50. Zahlreiche Briefe an Gemeinde und Behörden, langwierige Diskussionen und Argumentationen in Workshops und Lenkungsausschuss, eine neue, in nationales Recht umgesetzten EU-Umgebunglärm-Richtlinie und eine Lärmkartierung mit dunkelroten Bereichen, ein Lärm-Immissionsgutachten mit einer berechneten nächtlichen Lärmbelastung von mehr als 63db(A), nichts konnte die verantwortlichen Behörden beeindrucken.

Nach der Ablehnung eines letzten Antrags an die untere Straßenverkehrsbehörde war der Rechtsweg die letzte Hoffnung, um eine Verbesserung der Lärm- und Verkehrssituation am westlichen Ortseingang zu erreichen. Schlussendlich waren 2 Verwaltungsgerichtsklagen (BayerVerwG Urteil 6.11.18 und BayerVerwG Protokoll 14.7.20) notwendig, um das zu erreichen. Unterstützung gab es lediglich seitens des VCD und der Verkehrs-Initiative Hösbach. Der Markt Hösbach hatte offiziell keine Meinung dazu. Der Bürgermeister gab bei dem Ortstermin des Verwaltungsgerichts Würzburg am 14.7.2020 in Hösbach zu Protokoll: Es gibt in Hösbach keinen politischen Beschluss, Tempo 30 in diesem Bereich einzuführen.

Nach dem verwaltungsgerichtlichen Vergleich sollte Tempo 30 lediglich nachts von 22-6 Uhr bis spätestens 31.12.2020 angeordnet werden. Nach einem Gespräch mit MdB Lindholz und Nachfrage bei Landrat Dr. Legler setzte sich der gesunde Menschenverstand durch und Tempo 30 soll nun doch ganztägig gelten.

Diese Woche wurden die Tempo 30 Schilder in aller Heimlichkeit montiert. Einen Hinweis im amtlichen Teil der Hösbacher Nachrichten suchen die autofahrenden Hauptstraßennutzer vergebens.