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Flächengerechtigkeit und nachhaltige Mobilität

In der VIH- Jahresversammlung am 28.10. wurden die Anstrengungen und Versuche der Verkehrs-Initiative zur Verbesserung der Verkehrssituation in Hösbach nochmals reflektiert. Fortschritte sind nach Meinung der Versammlungsteilnehmer leider kaum erkennbar, da sich Verwaltung und Marktgemeinderat vehement gegen eine Gesamtbetrachtung der Mobilität und eine Fortschreibung des ISEK Verkehrskonzepts sträubt. Der Markt Hösbach verfolgt lieber isolierte Einzelkonzepte.

Ein Beispiel wie es besser gehen könnte, zeigt die Verkehrswende Leipzig.

Grafik der Verkehrswende Leipzig.
In einem Hintergrundpapier wird die Aktion näher erläutert.

Wie sieht das in Hösbach aus?

Rechnet man den Flächenbedarf auf die Hauptstraße Hösbach um, bedeutet dies, dass bei Nulltempo gerademal 900 Autos mit 1170 Personen auf die Hauptstraße passen, „Parkzeuge“ nicht mitgerechnet. Aktuell fahren in der Spitzenstunde zwischen 1000 und 1200 Fahrzeuge in der Hauptstraße. Hier liegt in etwa auch die Kapazitätsgrenze. Auf der A3 fahren ca. 10.000 Fahrzeuge in der Spitzenstunde, Tendenz nach der aktuellen verkehrstechnischen Untersuchung stark steigend. Wenn in einem A3-Bedarfsumleitungsfall der A3- Verkehr inclusive Lkws dann noch über die momentan einzige Umleitungsstrecke Hauptstraße gelenkt werden soll, stellt sich schon die Frage, wie dies funktionieren soll. Ablenkungsmanöverstudien sind jedenfalls keine Lösung.

Sondersitzung Verkehrsuntersuchung A3

Mit großem Desinteresse der Hösbacher fand gestern abend die Sondersitzung des Marktgemeinderats zur Vorstellung der Ergebnisse des Gutachtens zur Verbesserung des A3 Verkehrs statt. Gerade mal 3 Bürger hatten es zur Sitzung geschafft. Ob es an der Erschöpfung nach der anstrengenden Bundestagswahl, der Corona-Lethargie oder einfach an der fehlenden Perspektive für grundlegende Verbesserungen der Mobilitätssituation in Hösbach liegt, ist unklar. Die Wunschvorstellung von Verwaltung und Gemeinderat, Verkehrsthemen unter sich und im kleinen Kreis zu besprechen, ist schon fast zur Wirklichkeit geworden.

Eine ganzheitlich ergebnisoffenene Betrachtung

Das sollte die Untersuchung des A3 -Verkehrs vom Anschluss Aschaffenburg-Ost bis Bessenbach sein. Im Auftrag des staatlichen Bauamts und der Autobahn GmbH sollten die bestehenden Strukturen optimiert werden. Das Büro Obermeyer hat dazu im Oktober 2020 nach den Regeln der Straßenverkehrsplanungskunst und dem Landesverkehrsmodell Bayern ein kalibriertes Verkehrsmodell erstellt. Erste Überraschung: Mehr als 50 % der über 100.000 täglichen Fahrzeuge auf der A3 sind kein Durchgangsverkehr, sondern regionaler Verkehr. (Ob die Umleitung für den 2. Bauabschnitt der Hauptstraße dabei eine Rolle spielt und der Verkehr nach Fertigstellung der Hauptstraße dorthin zurückverlagert wird, wurde nicht hinterfragt) Gleichzeitig sind 25% der Fahrzeuge Schwerverkehr, vorwiegend große LkWs. Zweite Überraschung: Die Prognose für die Zunahme des A3 Verkehrs bis 2035 liegt bei zusätzlichen 15000 Fahrzeugen pro Tag. Das ist doppelt so viel wie im regionalen Mobilitäts- und Siedlungskonzept angenommen. Fazit der ersten Analyse:

  • Die 6 A3-Spuren reichen eigentlich aus, werden aber nicht gleichmäßig genutzt
  • Die Leistungsfähigkeit der A3 wird durch die Anschlussstellen bestimmt.

Planfälle bis Weihnachten

Bis Weihnachten sollen deshalb verschiedene Planfälle zur besseren Verteilung des Verkehrs auf der A3, wie z.B. Tempo 80 und Aufhebung des LkW-Überholverbots berechnet und untersucht werden. Weitere Planfälle sind Änderungen der A3 Auffahrten oder eine mögliche Entlastungsstraße.

Diskussion

Alle Marktgemeinderäte lobten die nun verkehrswissenschaftlich dokumentierte Defizitanalyse zur A3. Einem Gemeinderat fiel auf, dass es ja eigentlich in Hösbach um die Verbesserung der Verkehrsituation auf den verkehrsbelasteten Straßen Hösbachs geht (wobei das vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Ziel einer 30% Verkehrsreduzierung auf der Hauptstraße nicht erwähnt wurde). Auch auf andere Mobiltätsformen wie Fahrradverkehr und ÖPNV wurde verwiesen, die in dem Gutachten keine Erwähnung finden. (Vielleicht erinnert man sich an den VIH-Vorschlag von 2018 das bisherige ISEK -Verkehrskonzept unter Betrachtung aller Mobilitätsformen und Beteiligung aller Interessengruppen fortzuschreiben). Einen Vorschlag gab es, die Hauptstraße ab Daimlerstraße in Richtung Osten als Einbahnstraße zu nutzen, was natürlich wegen Bundesstraße und Bedarfsumleitung nicht geht. Zur Abstufung der B26 schlägt der Leiter des staatlichen Bauamts vor, dass der Markt Hösbach dazu ein Rechtsgutachten erstellen lässt, wenn er das will. Weiterhin wurde die Problematik des Industriegebiets an dessen Zufahrten und dessen hohem Durchgangsverkehr erkannt. (s. ISEK 2011). Sogar die 2 neuen Baugebiete in diesem Bereich wurden angesprochen. Nach Ansicht des Leiters des staatlichen Bauamts wäre die Verkehrsführung dort eine Sache der Hösbacher Straßenplanung. Auch der A3 Umleitungsverkehr wurde thematisiert, ob er durch Ampeln beeinflusst werden könnte oder gar auf der A3 verbleiben könnte. Kommentar des Bürgermeisters: Es wurde schon alles vorgeschlagen und abgelehnt. Unter anderem auch von der Autobahn GmbH. Dessen Vertreter: Es ist halt so.

Abstimmung

Obwohl der Gemeinderat nicht über die weitere Vorgehensweise der Verkehrsuntersuchung entscheidet, da er ja nicht der Auftraggeber ist, wurde über das geplante weitere Vorgehen abgestimmt, um ein Meinungsbild zu erhalten. Es gab drei Gegenstimmen aus der Grünen-Fraktion, da die Planungsfälle mit baulichen Maßnahmen nicht befürwortet werden.

Und nun?

Genauso wie das in der Schublade liegende Fahrradkonzept ist die Untersuchung zum A3 Verkehr nur ein Teilaspekt der Mobilität in Hösbach. Eine isolierte Betrachtung des A3 Verkehrs, die isolierte Betrachtung des Fahrradverkehrs und vielleicht demnächst anstehende isolierte Betrachtung des öffentlichen Nahverkehrs werden für Hösbach vielleicht Verbesserungen bringen, vielleicht auch nicht. Solange Mobilität in Hösbach nicht in der Gesamtheit betrachtet wird und die Bürger dabei beteiligt werden, wird es, wenn überhaupt nur kleine Verbesserungsschrittchen geben. Die Gegenstimmen zu den Planungsfällen sind berechtigt. Ohne Berücksichtung der geplanten Radschnellwegtrasse macht z.B. die Untersuchung einer Entlastungsstraße keinen Sinn. Es müsste, und das wirklich ergebnisoffen, geprüft werden, wo der motorisierte Individualverkehr, angefangen vom Streetscooter, über das Pedelec bis zum Elektro -SUV in Zukunft fahren soll. Bei der Nutzung der wenigen verfügbaren Flächen zu diesem Zweck muss überlegt werden wieviele Hektar Wald gefällt werden müsste (z.B. im Vergleich zum Ausbau der B469), wieviele Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche vernichtet würde (z.B. im Vergleich zur Umgehung Pflaumheim) oder wieviele Hektar Wiesen versiegelt würden (z.B.im Vergleich zur Umgehung Sulzbach). Ergebnisoffen müsste dabei auch geprüft werden, ob z.B. ein Radschnellweg temporär bei definierten A3 Staufällen als Bedarfsumleitung (Tempo 30 wie auf der Hauptstraße) genutzt werden könnte. Mit dem Vorschlag des Radverkehrsplaners links und rechts der Autobahn Radschnellwegspuren zu führen, sollte eine solche sharedspace-Lösung denkbar sein. Zumal der jetzige Radweg auch jetzt schon von den Kraftfahrzeugen der Autobahnmeisterei genutzt wird.

Wie bei allen bisherigen mehr oder weniger erfolgreichen Verkehrskonzepten lautet die Botschaft des neuen Konzepts an alle anwesenden und nicht anwesenden verkehrsbetroffenen Hösbacher: Lächelt und seid froh, es könnte noch schlimmer kommen. Und wir lächeln und sind froh und es kommt noch schlimmer…

Verkehrswende in Hösbach?

in den letzten Wochen war das Schlagwort Klima und Verkehrswende in vielen Wahlkampfveranstaltungen zu hören. Auch in Hösbach gab es Hochwasserdiskussionen und ein Radverkehrskonzept wurde verabschiedet.

Es gibt Stimmen in Hösbach, die aus Gründen des Hochwasserschutzes alle Verkehrsplanungen begraben möchten. Gleichzeitig werden in Hösbach munter neue Baugebiete entwickelt. Über passende Mobilitätskonzepte dazu verschwendet man lieber keine Gedanken. Selbstverständlich gehen Marktgemeinderat und Verwaltung davon aus, dass der daraus entstehende Kfz-Verkehr wie gehabt auf der Schöllkrippener und Hauptstraße gebündelt wird. Eigentlich wurde gerade für den bayerischen Untermain ein regionales Mobilitäts- und Siedlungskonzept beschlossen, das den Entwicklungsrahmen hinsichtlich Flächenverbrauch und Mobilität für die nächsten Jahre abstecken sollte. Den Marktgemeinderäten scheint das unbekannt zu sein, zumindest fand es während der Diskussionen keine Erwähnung. Manche Hösbacher machen sich dazu mehr Gedanken, wie z.B. in diesem Leserbrief im Main-Echo.

Das Fahrradkonzept wurde in der Augustsitzung erfolgreich abgehakt und verschwindet fürs erste mal wieder in der Schublade. Vorschläge und Bedenken der VIH, bereits vor der Konzepterstellung geäußert wurden wieder einmal ignoriert. Wie befürchtet – wohl wieder ein weiteres Konzept für die Rathausschublade. Auf der Webseite des Markt Hösbach verläuft die Suche nach Informationen dazu erfolglos, ebenso auf den Seiten des Markt Goldbach. Außer einem Presseartikel wird der Hösbacher Normalbürger nicht damit behelligt und ist ahnungslos, was im Detail geplant wurde.

Ähnliches steht am 28.9. in der Sondersitzung des Marktgemeinderats bevor. Da werden die die Planungen des staatlichen Bauamts und der Autobahn GmbH öffentlich vorgestellt. Fraglich, ob dabei das Geheimnis gelüftet wird, wie der weiterhin ansteigende A3 Verkehr leicht und sicher durch Hösbach geleitet werden soll. An normalen Werktagen fahren aktuell zwischen 11 und 12 Tausend Fahrzeuge durch Hösbach, trotz aktueller Umleitung für den 2. Bauabschnitt. Der regionale Planungsverband rechnet bis zum Jahr 2035 mit 8000 zusätzlichen Fahrzeugen täglich auf der A3, die sich dann im Umleitungfall oder bei Überlastung durch Hösbach schlängeln werden. Bis dahin dürfte dann der 3.Bauabschnitt der Hauptstraße für einen leicht und sicher fließenden (Auto)-Verkehr ausgebaut sein, genau so wie es in der StVO steht. Zumindest in den Spitzenstunden dürfte dann allerdings die Fließgeschwindigkeit des Autoverkehrs auf der Hauptstraße gegen Null gehen.

Regionale und überregionale Ansätze

Seit letztem Monat gibt es ein Bürgerbegehren für ein 365€ Ticket. Dadurch wird hoffentlich die Diskussion über Verbesserungen im regionalen öffentlichen Nahverkehr angestoßen. Vielfach wird dabei als erstes die Kostenfrage gestellt. Fraglich ist jedoch, ob das in Hösbach angedachte On-Demand-Konzept billiger und vor allen Dingen verkehrswirksamer wird.

Die wesentliche Vorrausssetzung für Verbesserungen im Mobilitätssektor würde ein Bundesmobilitätsgesetz bringen, wie es der VCD fordert. Wie gut die Chancen nach dem 26.9. stehen, läßt sich hier herausfinden.

Gutachten B469

Nach der Kundgebung letzte Woche veröffentlicht nun das Aktionsbündnis B469 das Gutachten zu dem geplanten Ausbau der B469. Für alle Interessierte an einer umweltverträglichen Mobilität in unserer Region gibt gute Gründe sich dieses Gutachten genau anzuschauen. Dem staatlichen Bauamt werden methodische Mängel und Ungenauigkeiten bescheinigt. Die Datenerhebung sei ebenfalls nicht nach üblichen Standards erstellt.

Die entscheidende Frage ist, ob sich die angrenzenden Kommunen und das staatliche Bauamt von den fachlichen und sachlichen Argumenten des Gutachtens überzeugen lassen.

Der nächste Fahrrad-Klimatest fällt besser aus!

Das war die Hoffnung von Tino Fleckenstein, verkehrspolitscher Sprecher des ADFC, der in einer Präsentation die Hösbacher Ergebnisse im Vergleich mit anderen Kommunen aus der Region einordnete. Mit Fotos verdeutlichte er die Situationen in Hösbach, die vermutlich zu der Bewertung auf dem vorletzten Platz der Rangliste in Bayern führte.

Die Teilehmer*innen aus dem Kreistag, Radverkehrsbeauftrage aus Goldbach und Hösbach, Mitglieder von ADFC und VIH, sowie weitere Radverkehrsinteressierte diskutierten im Anschluss die Ergebnisse. Kritisiert wurde erneut, die geringe Zahl von Teilnehmer*innen an dem Fahrrad-Klimatest und die möglicherweise geringe Aussagekraft der Ergebnisse.

Schwerpunkt der Diskussionen waren allerdings die Maßnahmen, wie das Fahrrad-Klima in Hösbach verbessert werden könnte. Seit dem Sommer letzten Jahres liegt der Entwurf eines interkommunalen Fahrradkonzepts Goldbach-Hösbach vor, von dem bisher allerdings noch nichts beschlossen oder umgesetzt wurde. Einzelne Vorschläge, wie der vorgesehene Fahrrad-Angebotsstreifen auf der Hauptstraße vom östlichen Ortseingang bis zum Friedhof wurden diskutiert.

Wenig Hoffnung machten sich die Teilnehmer*innen auf eine baldige Realisierung des Aschafftal-Radschnellwegs. Es existieren noch zu viele Unklarheiten bezüglich Trägerschaft und Finanzierung einer solchen Maßnahme.

Die VIH wies erneut darauf hin, dass das Fahrradkonzept lediglich ein Teil des Hösbacher Verkehrskonzepts sein kann und der tatsächliche Verlagerungsanteil vom Auto zum Fahrrad entscheidend ist. Die Fortschreibung des ISEK-Verkehrskonzepts ist aus Sicht der VIH weiterhin dringend erforderlich.

Klima & Wald statt Asphalt

Das ist das Motto des Aktionsbündnisses B469 dem sich auch die Verkehrs-Inititiative Hösbach angeschlossen hat. Der Bund Naturschutz hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Planung des staatlichen Bauamts wird hinsichtlich der Dimensionierung in Frage gestellt und soll umweltverträglicher und mit weniger Waldrodung gestaltet werden. Dazu soll ein Gutachten erstellt werden, das die Aspekte einer zukunftsfähigeren Mobilität berücksichtigt. Dazu sind noch Spenden willkommen.

Die VIH unterstützt das Bündnis, da in der gesamten Region am Bayerischen Untermain andere Mobilitätslösungen gefunden werden müssen, um beschlossene Klimaschutzpläne umzusetzen. Nicht nur bundesweit, sondern auch in unserer Region sinken die CO2-Emmissionen des Verkehrssektors viel zu wenig. Das Trendszenario des regionalen Mobilitäts – und Siedlungskonzepts prognostiziert bis 2035 weiter steigende Verkehrszahlen. Stark verkehrsbelastete Kommunen, wie z.B. Hösbach, nehmen dies kommentarlos hin.

Anstatt übergreifender Mobilitätskonzepte gibt es eine Vielzahl von Einzeluntersuchungen, die um die knappen Flächen konkurrieren. Einschränkungen, Verlagerungen oder auch nur Kontrollen des Autoverkehrs finden nicht statt.

Einige Anregungen zu Ursache und möglichen Lösungen enthalten die folgenden Interviews aus der Reihe Interviews 4 Future der Scientists 4 Future Leipzig.

Gespräch mit Timo Daum, Autor des Buchs: Das Auto im im digitalen Kapitalismus
Gespräch mit Dr. Helmut Becker (ehemaliger Chefvolkswirt von BMW)
Gespräch mit dem Verkehrsforscher Prof. Dr. Andreas Knie über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des privaten Verkehrs

Wer lieber liest, hier eine Leseempfehlung eines neu erschienen Buchs zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Titel: Wie wird weniger genug ? Das Buch richtet sich in erster Linie an kommuale Entscheidungsträger.

Verkehrszahlen 2020

Das Verkehrsaufkommen in der Hauptstraße war im vergangenenJahr während der Corona-Einschränkungen deutlich niedriger als üblich. Etwas niedriger lagen auch die Feinstaubwerte. Im Jahresverlauf gab lediglich 10 Überschreitungen des Tagesmittelwerts von 50 µg/m³. Das sind 3 weniger als im Jahr zuvor. Die aktuellen Daten finden sich in der Rubrik Fakten Verkehr- und Schadstoffbelastung.

Während der Zeiten ohne Einschränkungen lag die durchnittliche tägliche Verkehrsbelastung allerdings trotz der Baustellenumleitung deutlich über der Zielsetzung des ISEK von ca.10000 Fahrzeugen pro Tag. Seitens des Verwaltung oder des Gemeinderats gibt es immer noch keinen Plan zur Fortschreibung des ISEK Verkehrskonzepts.

Am westlichen Ortseingang ist durch die eingeklagte Tempo 30 Anordnung das Geschwindikeitsniveau etwas gesunken. Die V85 -Geschwindigkeit, also die Geschwindigkeit, die 85% der Fahrer einhalten (15% halten sich ohnehin nicht an die Verkehrsregeln und fahren schneller), liegt seit Aufstellung der Schilder etwas niedriger.

Wöchentlicher Verlauf der Geschwindigkeit V85 im Jahr 2020