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Auswirkung Wartungsarbeiten A3

Deutlich messbar waren die Auswirkungen der Wartungsarbeiten in der Einhausung der A3. In  der Hösbacher Ortsmitte war die Anzahl der Fahrzeuge beispielsweise am 18.3. nachts um 2 Uhr etwa um das 6-fache erhöht. Vorwiegend handelte es sich dabei um LKWs und Lastzüge. Die Geschwindigkeiten waren dabei signifikant erhöht und lagen deutlich über den angeordneten 30 km/h. Die Lärmbelastung und die Erschütterungen überstiegen damit nochmals die ohnhin schon überhöhte Immissionsbelastung der Anwohner.

Radweg am östlichen Ortseingang

Umbau Radweg am östlichen Ortsausgang:
Endlich, nach langem Ringen und auf unser Drängen hin, wird der für Radfahrer gefährliche Übergang am Ende des Radwegs auf die Hauptstr. am östlichen Ortseingang aus Richtung Laufach, durch das staatliche Bauamt im Rahmen der Radwegeförderung, umgebaut und damit wesentlich sicherer gemacht. Bei den Baumaßnahmen die im November beginnen sollen, wird der Radweg aus Richtung Laufach bereits vor der Einmündung der Rudolf-Diesel-Str. auf die Hauptstr. geführt. Auf der Hauptstr. wird zwischen Ausfahrt Baywa und Einmündung Rudolf-Diesel-Str. eine Verkehrsinsel als Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger die aus der Ortsmitte Richtung Laufach auf den gegenüberliegenden Radweg wollen, eingerichtet. Durch diese Verkehrsinsel wird die Fahrbahn der B 26 verschwenkt und enger gemacht. Dies wird den positiven Nebeneffekt haben, dass der Kfz-Verkehr hier deutlich ausgebremst wird. Was für die Anwohner hier, hoffentlich eine Entlastung durch die geringeren Geschwindigkeiten mit sich bringen wird. Nächstes Ziel muss es dann sein, die Einmündungen an der Daimler und Industriestr. zu entschärfen, welche nicht weniger gefährlich sind

Plan Umbau Radweg Hösbach Ost

bisheriger gefährlicher Übergang auf B 26

bisheriger gefährlicher Übergang auf B 26

VIH Treffen mit Gemeinderäten

Vertreter von allen Fraktionen im Gemeinderat, mit Ausnahme der Freien Wähler, folgten der Einladung der VIH und diskutierten mit Hösbacher Bürgern über die anstehende Neugestaltung der Hauptstraße und die Umsetzung des verkehrlichen Teils des integrierten städtebaulichen Konzepts. Zu späterer Stunde traf auch noch Bürgermeister Baumann ein und stellte sich den Fragen und Anregungen der Anwesenden. Die Kritik fokussierte sich im wesentlichen auf 2 Punkte.

  1. Die aus Sicht der Bürger unzureichende Information über den aktuellen Planungsstand und fehlende Beteiligungsmöglichkeiten.
  2. Die aus Sicht der VIH unkoordinierte Umsetzung des im ISEK enthaltenen Maßnahmenplans zum Erreichen der dort formulierten Leitziele Reduzierung der Verkehrsbelastung, Verminderung der Immissionen, Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Bürgermeister Baumann versprach spätestens nach Abschluss der Ausführungsplanung eine Informationsveranstaltung über die Baumaßnahmen. Spätestens dann sollte  die  Verwaltung  und der Marktgemeinderat zum Antrag auf eine Sondersatzung Hauptstraße Stellung beziehen.

Lenkungsausschuss

Am 11.2.2015 fand die 2. Sitzung des Lenkungsausschusses statt. Die Ausführungsplanung ist noch nicht ganz abgeschlossen, zwischenzeitlich sind mehr als 20 Planer oder planende Stellen beteiligt. Die Koordination wird noch geklärt.
Als Termin für den Baubeginn wird Juli (2015) angestrebt, geplante Bauzeit für den 1. Bauabschnitt ca. 2 Jahre. Nähere Informationen und Pläne sollen im Informationsbüro Ecke Hauptstraße-Mühlstraße demnächst erhältlich sein. Tempo 30 und stationäre Blitzanlagen sind nach wie vor in der Diskussion, ebenso die übrigen Maßnahmen des ISEK Maßnahmenplans. Außer dem geplanten Verkehrsleitsystem gibt es hier allerdings noch keine konkreten Festlegungen.