Hösbacher Nachrichten 25.03.2021

Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020:

Seit 16.03.2021 liegen die Ergebnisse des „ADFC-Fahrradklima-Tests 2020“ vor.
Wieder hat es Hösbach mit 65 gewerteten Teilnehmern, bei den Städten/Ortschaften mit weniger als 20.000 Einwohnern, in die Wertung geschafft.
Im Bundesweiten Städte-Ranking erreicht Hösbach Platz 401 von 418 Orten in dieser Größenklasse. Immerhin gibt es damit in Deutschland noch mindestens 17 bewertete Orte die noch fahrradunfreundlicher sind.
Aber Bayernweit ist Hösbach leider auf dem vorletzten Platz (100 von 101) gelandet. Mit der Note 4,5 ist Hösbach noch schlechter bewertet worden als 2018 (Note 4,3). Unverändert gibt es für das geplante Nah- und Radverkehrskonzept in Hösbach demzufolge immer noch große Herausforderungen und Aufgaben genug!

Aschaffenburg, im Ranking der Städte Deutschlands, von 50.000-100.000 Einwohnern, belegte mit der gleichen Note 3,8 wie 2018, diesmal den 32. Platz (von 110 Städten in dieser Größenklasse). Im Bayern-Ranking liegt Aschaffenburg auf dem 2. Platz von 9 Städten dieser Größenklasse.

6 Gedanken zu „Hösbacher Nachrichten 25.03.2021

  1. Der obenstehende Beitrag sollte in den Hösbacher Nachrichten veröffentlicht werden. Nach Ansicht der Verwaltung des Markt Hösbach enthält der Beitrag „unrichtige Angaben zu unserer Gemeinde“ und ließ die Veröffentlichung nicht zu. Das Main-Echo stellt in seiner heutigen Ausgabe vom 25.3.21 (https://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/radler-wuenschen-sich-sicherheit-akzeptanz-und-miteinander-art-7254036) fest: Hösbach ist Schlusslicht
    Jeder kann sich also seine Meinung bilden. In dem Ablehnungsschreiben der Verwaltung heißt es weiterhin: „Durch einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten lässt sich sicher noch viel erreichen.“
    Die Verkehrs-Initiative Hösbach fordert seit 2018 eine Fortschreibung des Verkehrskonzepts und eine entsprechende Öffentlichkeitsbeteiligung. In dieser Richtung ist noch nichts passiert und das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie

  2. Also ich stelle jetzt einmal -wertfrei- eine These/Vermutung auf:
    Ca. 0,5% der gesamten Hösbacher Bevölkerung haben an der Abstimmung teilgenommen. Von den 65 gewerteten Teilnehmern ist bestimmt ein Großteil von der VI bzw. vom VI-„Dunstkreis“. Das Ergebnis ist also keine Überraschung.
    Representativ ist etwas anderes…

    1. Lieber Beasty,

      leider war die Verkehrs-Initiative die einzige Organisation in Hösbach die auf den ADFC -Klimatest hingewiesen hat, deshalb kann es durchaus sein, dass sich nur die von uns informierten an dem Fahrradklimatest beteiligt haben.
      Wenige Promille -wertfrei- der gesamten Hösbacher Bevölkerung entwickeln momentan ein Fahrradkonzept und wissen vielleicht gar nicht, was die Hösbacher Bevölkerung will.
      Repräsentativ ist etwas anderes…

    2. Hallo „Beasty“
      es schon seltsam eine Verkehrsinitiative als „Dunstkreis“ zu bezeichnen. Diesen Ausdruck verstehe ich im Zusammenhang nicht. Eventuell mögen Sie mal angeben aus welchem Hintergrund Sie zu so einem Kommentar gelangen und auch aus welchem Hintergrund Sie so etwas mitteilen möchten. Vermuten lässt sich Einiges.
      Das Ergebnis könnte auch zur Verbesserung anregen und beitragen oder zumindest über manche sinnvolle Verbesserung zum Anlass genommen werden oder?
      Sich beteiligen konnte jeder. Dies war auch über Presse und der Werbung des ADFC deutlich kommuniziert.

  3. Das Ergebnis ist schon relativ schlecht und aufgrund der Teilnehmerzahl ist es wesentlich mehr als der „Dunstkreis“ von Verkehrsinitiativen oder anderes. Es ist schon mal ein Ansatz, dass hier nun ein Radverkehrskonzept auf den Weg gebracht wird. Selbst Kommunen, die noch schlechter dastehen haben deutliche Fortschritte erzielt (u.a. Würzburg, welches sogar einen Preis als Aufsteiger bekommen hat). Wenn es an die Umsetzung geht und erst Bausteine im Straßenbild sichtbar werden, wird es spannend, wie Hösbach beim nächsten FKT abschneidet.

  4. Der Großteil der Hösbacher Bürger dürfte mit der Radverkehrssituation (im Großen und Ganzen) zufrieden sein. Wo gibt es denn in der Umgebung Radwege, wie z.B. entlang der Einhausung, Richtung Kahlgrund, oder Wenighösbach? Da träumen andere Ortschaften von. Auf der Hauptstraße muss man nicht zwingend fahren. Gefährliche Stellen und Kreuzungspunte gibt es überall, A-typisch kann selten (um-)gebaut werden. Speziell der Weg vom Hauptort in das Schulzentrum ist für mich hier zu nennen (per Fuß und mit dem Rad!). Dies hat aber auch topografische Gründe. Verbesserungswürdige Stellen gibt es wohl immer und diese sollten, nach Möglichkeit, auch behoben werden.

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