Verkehrszahlen Brühlweg und östliche Brunnentraße

Seit beginn der Bauarbeiten zum 3. Bauabschnitt der Sanierung der Hauptstraße haben sich die Verkehrszahlen in einigen Nebenstraßen wie z. B. der östlichen Brunnenstraße und dem Brühlweg extrem verstärkt, wie ihr in den nachfolgenden Zahlen sehen könnt.

Entwicklung östliche Brunnenstraße:

Vor Beginn der Bauarbeiten und der damit verbundenen Sperrung der Hauptstraße ab der Schargasse/mittleren Brunnenstraße lagen die Verkehrszahlen bei durchnittlich
220 Fahrzeugen pro Tag.

Im Laufe der Sperrung stiegen die Zahlen auf mittlerweile über
1.000 Fahrzeuge täglich, also auf mehr als das vierfache der normalen Menge.

Die östliche Brunnenstraße wurde erst vor einem Jahr komplett mit rotem Pflaster und mittig angelegter Abwasserrinne saniert und als Verkehrsberuhigter Bereich, mit Schrittgeschwindigkeit eingerichtetet. Trotz dieser Regelung werden hier Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h gefahren, selten ist hier ein Fahrzeug mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs.

Der Wert V85 liegt hier zwischen 26,3 und 29,5 km/h, das heißt hier fahren 85% der Fahrzeuge in diesem Geschwindigkeitsbereich, statt Schrittgeschwindigkeit.

Zwar hat die Gemeindeverwaltung eine Grün- und Rot-blinkende Anzeige mit dem Hinweis „Achtung Kinder“ aufgehängt, aber auch das interssiert die meisten Autofahrer nicht, obwohl bekannt sein dürfte, dass sich hier der Zuweg zum Kindergarten befindet.

Durch die hohe Verkehrsmenge, für die die Brunnenstraße nicht ausgelegt ist, hat die Pflasterung bereits massive Schäden genommen, die Pflastersteine haben sich gelockert und klappern, auch bilden sich schon Spurrinnen und Unebenheiten was natürlich auch eine massive Lärmentwicklng mit sich geführt hat.

Entwicklung Brühlweg:

Auch im Brühlweg sind die Verkehrszahlen massiv von knapp unter
800 Fahrzeugen in 24 Stunden auf bis zu
1.700 Fahrzeuge am Tag angestiegen.
Im Brühlweg gilt nicht nur wegen der Fahrradstraße Tempo 30, sondern auch wegen des angrenzenden Spielplatzes. Aber auch hier werden die Geschwindigkeiten oft überschritten, mit Höchstwerten von bis zu 55 km/h.
Hier wären Geschindigkeitskontrollen angebracht, um die Raserei etwas einzudämmen.

Auch hier im Brühlweg kam es durch die erhöhte Verkersbelastung zu massiven Fahrbahnaufbrüchen, welche aber bereits wieder saniert sind.

Auffallend sind in beiden Straßen die Fahrzeugmengen während der Pendlerzeiten, obwohl doch ab der eigentlich an beiden Ortseingängen eingerichteten „offiziellen Umleitung“ hier nur Anliegerverkehr zugelassen ist.

Sicher ist auch in anderen Straßen Hösbachs, die als „Schleichwege“ genutzt werden, die Situation ähnlich.
Die oben ausgewerteten Strecken gelten nur als Beispiel mit Zahlen aus unserem Messgerät.

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