{"id":11532,"date":"2022-11-30T10:54:37","date_gmt":"2022-11-30T08:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/lignoplan.com\/wordpress_7\/?p=11532"},"modified":"2022-11-30T11:03:07","modified_gmt":"2022-11-30T09:03:07","slug":"ergebnis-verkehrstechnische-untersuchung-a3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lignoplan.com\/wordpress_7\/ergebnis-verkehrstechnische-untersuchung-a3\/","title":{"rendered":"Ergebnis verkehrstechnische Untersuchung A3"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Flignoplan.com%2Fwordpress_7%2Fergebnis-verkehrstechnische-untersuchung-a3%2F&amp;count=none&amp;lang=de&amp;via=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2Fvihinfo&amp;related=vihinfo:Verkehrs-Initiative+H%C3%B6sbach&amp;text=Ergebnis verkehrstechnische Untersuchung A3 - VI H\u00f6sbach e.V.\" class=\"twitter-share-button\">Tweet<\/a><\/p>\n<p>In der gestrigen Sondersitzung des H\u00f6sbacher Gemeinderats wurden die Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung der A3 im Bereich von Goldbach-H\u00f6sbach vorgestellt. Die schlechten Nachrichten zuerst: Im Bereich Goldbach-H\u00f6sbach fahren 115.000 Fahrzeuge t\u00e4glich, mit einer Steigerung um 15.000 Fahrzeugen pro Tag f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre wird gerechnet. 50 % der Fahrzeuge in dem Bereich sind dem regionalen Quell-und Zielverkehr zuzuordnen. Der LkW- Anteil betr\u00e4gt 25%. Davon sind 75% schwere LKW. Eigentlich m\u00fcsste \u00fcber einen 8-spurigen Ausbau nachgedacht werden. Das staatliche Bauamt h\u00e4lt die Bedarfsumleitung \u00fcber die B26 als die einzig m\u00f6gliche Alternative. Eine Abstufung wurde abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Planf\u00e4lle<\/h5>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Defizitanalyse des B\u00fcros Obermeyer werden aktuell die 6 Spuren nicht richtig ausgenutzt. Deshalb wurde f\u00fcr 6 Planf\u00e4lle untersucht, wie sich der Verkehrsfluss und die Leichtigkeit des Verkehrs auf der A3 verbessern lie\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 1<\/strong> wurde das LkW-\u00dcberholverbot aufgehoben. Als Konsequenz nutzten 17% der LkW die mittlere Fahrspur. Die &#8222;LkW-Wand&#8220; die sich auf der rechten Spur bildet wird somit f\u00fcr die auf die Autobahn auffahrenden Fahrzeuge etwas durchl\u00e4ssiger. Eine Umsetzung dieses Planfalls wurde vorgeschlagen<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 2<\/strong> wurde die Verengung auf 2 Fahrspuren vor der Einfahrt H\u00f6sbach und Aschaffenburg Ost untersucht. Das f\u00fchrt zu Staus auf den beiden verbleibenden Fahrspuren der A3. Deshalb wurde eine Umsetzung nicht empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 3 <\/strong>wurde eine Regionalspur f\u00fcr die 55.000 regionalen Fahrzeuge untersucht. Dies f\u00fchrt \u00e4hnlich wie im Planfall 2 zu Staus auf der mittleren und linken Spur. Durch Wechseln gro\u00dfer LkWs auf die fl\u00fcssigere Regionalspur besteht h\u00f6here Unfallgefahr. Die Regionalspur wird deshalb ebenfalls nicht empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 4<\/strong> wurden verkehrslenkende Ma\u00dfnahmen, zum Teil \u00fcber Einbahnstra\u00dfen im Gewerbegebiet H\u00f6sbach untersucht, wie eigentlich bereits im ISEK angedacht. Positive Effekte w\u00fcrden im Bereich des Schulzentrums  und dem Knoten Hauptstra\u00dfe -Industriestra\u00dfe entstehen. Eine Entlastung der Hauptstra\u00dfe mit 2000 Fahrzeugen des verlagerbaren Verkehrs w\u00fcrde dadurch aber nicht entstehen. Dennoch wird diese Ma\u00dfnahme empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 5<\/strong> wurde eine Sperrung der Auffahrt Goldbach-Ost untersucht. Dies w\u00fcrde zu einer Mehrbelastung der Hauptstra\u00dfe H\u00f6sbach von 1000-2000 Fahrzeugen f\u00fchren. Eine Umsetzung wird deshalb nicht empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Planfall 6<\/strong> wurden die bisherigen Auffahrten auf die Ostseite der bisherigen Autobahnbr\u00fccke verlegt und eine direkte Auffahrt von der St 2307 aus Richtung Kahlgrund vorgesehen. Dadurch wird eine bessere Einf\u00e4delsituation auf die A3 hergestellt und die Situation am Stachus entzerrt. Die Umsetzung dieses Planfalls wird empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Beschluss des Gemeinderats<\/h4>\n\n\n\n<p>In gro\u00dfer Einm\u00fctigkeit hat der Gemeinderat die m\u00f6glichst baldige Umsetzung der Planf\u00e4lle 1, 4 und 6 empfohlen. Zur Untersuchung des Planfalls 4 will der Markt H\u00f6sbach gutachterliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die Autobahn GmbH h\u00e4lt weitere Untersuchungen f\u00fcr notwendig und steht den Vorschl\u00e4gen offen gegen\u00fcber. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Chancen<\/h4>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich geht es bei den Ma\u00dfnahmen um die Leichtigkeit des A3 Verkehrs. Es gibt allerdings indirekte Effekte und Konsequenzen f\u00fcr den Verkehr in H\u00f6sbach. Wenn im Rahmen des Planfalls 4 die Auswirkungen der neuen Baugebiete Ziegel\u00e4cker und An der Maas mit untersucht werden und mit dem vorliegenden qualifizierten H\u00f6sbacher Radwegenetz im Bereich des Schulzentrums abgestimmt wird, k\u00f6nnten sich Verbesserungen ergeben. Genauso wenn bei der weiteren Untersuchung des Planfalls 6 die Radschnellwegplanung im Aschafftal mit ber\u00fccksichtigt wird, speziell die Stachusquerungen, mit den freiwerdenden Fahrspuren vielleicht eine Anbindung an die Fahrradstra\u00dfe S\u00fcd hergestellt werden kann, dann k\u00f6nnten sich nachhaltige Verbesserungen ergeben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h4>\n\n\n\n<p>Eines der Hauptprobleme, die Bedarfsumleitung der A3, wird nicht gel\u00f6st. Mehr Verkehr auf der A3 bedeutet auch mehr Bedarfsumleitungsverkehr. Selbst bei der jetzt noch vergleichsweise geringen Verkehrsst\u00e4rke auf der A3 von &#8222;nur&#8220; 115.000 Fahrzeugen ergeben sich sehr viele St\u00f6rungen. Eine \u00dcbertreibung? Schauen Sie sich, ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit, die <a href=\"https:\/\/lignoplan.com\/wordpress_7\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/10064.pdf\"><strong>St\u00f6rungen in diesem Jahr<\/strong><\/a> an. Das staatliche Bauamt bleibt dazu stumm und beharrt auf einer Bedarfsumleitung durch H\u00f6sbach, obwohl die Hauptstra\u00dfe v\u00f6llig ungeeignet ist. Die Qualit\u00e4tsstufen der Stra\u00dfenplaner, \u00fcblicherweise von A bis  F klassifiziert, m\u00fcssten bei Betrachtung des Knotens Hauptstra\u00dfe -Sch\u00f6llkrippener Stra\u00dfe noch um eine weitere Klasse erg\u00e4nzt werden. \u00c4hnlich wie bei der Klassifizierung von energetisch schlechten Geb\u00e4uden als WPB (Worst Performing Buildings) m\u00fcsste hier wahrscheinlich eine Klasse WPR (Worst Performing Roads) eingef\u00fchrt werden. Zumal hier k\u00fcnftig noch der Verkehr von 3 neuen Baugebieten dazukommt. Eine Konsquenz kann nur sein, dass man bei der Neugestaltung des 3. Bauabschnitts der Hauptstra\u00dfe sich den obersten Leitsatz der veralteten StVO zu Herzen nimmt: Leichtigkeit und Sicherheit des Verkehrs. Allerdings in dem Sinne: <strong>Leichtigkeit und Sicherheit des Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehrs<\/strong>. Bei den Verkehrsmassen, die sich im Bedarfsumleitungsfall durch H\u00f6sbach w\u00e4lzen, wird dies k\u00fcnftig die Hauptherausforderung sein. So wie bisher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tweet In der gestrigen Sondersitzung des H\u00f6sbacher Gemeinderats wurden die Ergebnisse der verkehrstechnischen Untersuchung der A3 im Bereich von Goldbach-H\u00f6sbach vorgestellt. 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